Ablauf einer Feuerbestattung in Forst (Lausitz)
Eine Feuerbestattung beginnt in der Regel mit einer Trauerfeier, die entweder mit dem Sarg vor der Einäscherung oder im Anschluss mit der Urne stattfindet. Die Zeremonie wird häufig in einer Friedhofskapelle, einer Kirche oder an einem individuell gewählten Ort abgehalten; auf dem Forster Hauptfriedhof gibt es dafür eine kleine Trauerhalle nahe dem Haupteingang. Musik, persönliche Reden oder symbolische Gesten wie das Anzünden von Kerzen geben dem Abschied eine persönliche Atmosphäre.
In Deutschland wird die verstorbene Person stets in einem Sarg eingeäschert, unabhängig vom Zeitpunkt der Trauerfeier. In Brandenburg ist eine Bestattung frühestens 48 Stunden nach dem Tod zulässig, und die Einäscherung muss innerhalb von zehn Tagen nach Feststellung des Todes erfolgen. Vorher bestätigt eine zweite Leichenschau, dass keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod vorliegen. Diese Formalitäten übernehmen wir für Sie.
Im Anschluss an die Einäscherung wird die Asche in einer Urne beigesetzt: auf einem Friedhof, in einem Kolumbarium, auf einer Aschestreuwiese eines Friedhofs oder, wenn es dem Wunsch der verstorbenen Person entsprach, auf hoher See. Die Ruhezeit für Urnen beträgt auf den städtischen Friedhöfen in Forst 20 Jahre. Auch die Urnenbeisetzung kann von einer Zeremonie mit persönlichen Worten, Gedichten oder stillem Gedenken begleitet werden.