Der Friedhof Ohlsdorf ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt und zugleich Hamburgs größte Grünanlage. Seit der Eröffnung 1877 gab es hier rund 1,4 Millionen Beisetzungen, heute sind es etwa 4.700 im Jahr. Für Trauerfeiern stehen 12 Kapellen und 3 Feierhallen zur Verfügung; Trauerfeiern sind montags bis freitags und auf Anfrage auch samstags möglich. Neben Erd- und Urnengräbern gibt es drei Kolumbarien, den Ohlsdorfer Ruhewald und Baumgräber für Beisetzungen unter Bäumen, den Gemeinschaftsgarten für Mensch und Tier sowie Anlagen für zahlreiche Religionsgemeinschaften. Der Friedhof ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet; die Fußgängereingänge sind von 7 bis 21 Uhr offen. Das Beratungszentrum liegt in der Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg, erreichbar über den S- und U-Bahnhof Ohlsdorf.
Der Friedhof Öjendorf im Osten Hamburgs ist mit 98,7 Hektar der zweitgrößte Parkfriedhof der Hansestadt und Deutschlands erster Rasenfriedhof, geprägt von kreisförmigen Grabfeldern und dem Schleemer Bachtal mit Vogelschutzgebiet. Er steht allen Nationen und Religionen offen; seit 1978 gibt es eigene Grabanlagen für Beisetzungen nach islamischen Riten. Zur Wahl stehen unter anderem Baumgräber für bis zu zwei Urnen auf einer Wildwiese, Naturgräber am Schleemer Bach und ein anonymer Urnenhain; für Feiern gibt es drei Feierhallen und einen Abschiedsraum. Die Tore sind von April bis Oktober von 8 bis 21 Uhr und von November bis März von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das Beratungszentrum befindet sich in der Manshardtstraße 200, 22119 Hamburg.
Der Hauptfriedhof Altona im Altonaer Volkspark ist mit 63 Hektar der größte Friedhof im Bezirk Altona und wurde am 1. November 1923 als Volksfriedhof eröffnet, auf dem Menschen unabhängig von Stand und Religion nebeneinander beigesetzt werden. Es gibt Grabarten für Urnen- und Erdbestattungen, Baumgräber, islamische Gräber und das HSV-Begräbnisfeld; bekannt ist die Japanische Zierkirschenallee. Jährlich finden hier rund 900 Beisetzungen statt. Das Friedhofsbüro des Bezirksamts Altona liegt in der Stadionstraße 5, 22525 Hamburg, und ist montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr erreichbar.
Der Neue Friedhof Harburg in der Bremer Straße 236, 21077 Hamburg, wurde 1892 angelegt und steht in Trägerschaft des Ev.-Luth. Gesamtverbands Harburg. Eine Bestattung ist dort jedem möglich, unabhängig von der Konfession. Neben klassischen Wahlgrabstätten bietet der Friedhof unter anderem Staudenhaine und Urnen-Paargrabstätten auf historischen Grabstätten; für Trauerfeiern steht eine Kapelle zur Verfügung. Die Friedhofsverwaltung ist montags bis freitags von 7.30 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung erreichbar.
Der Nienstedtener Friedhof der Kirchengemeinde Nienstedten liegt zwischen Elbchaussee und Rupertistraße und zählt zu den ältesten noch betriebenen Friedhöfen im Hamburger Stadtgebiet; er wurde im Frühjahr 1814 eröffnet. Auf rund 10,5 Hektar gibt es etwa 4.500 Grabstätten, vom Urnenreihengrab bis zur großen Erdwahlgrabstätte, dazu alten Baumbestand, viele Rhododendren und sieben Museumsbereiche mit historischen Grabsteinen. Die 1927 erbaute Friedhofskapelle direkt am Haupteingang an der Rupertistraße ist ein runder Zentralbau mit Zeltdach, in dem die Trauerfeiern stattfinden.