Im Gespräch mit Katia Lübbert: Memovida im Podcast „Happy Bootstrapping“

Wie unsere Mitgründerin über transparente Festpreise, die Digitalisierung der Branche und einen offenen Umgang mit dem Abschied spricht.

Wir bei Memovida sind überzeugt: Über Bestattungen sollte man offen sprechen können – über Abläufe, über Preise und über die Frage, warum vieles in dieser Branche bis heute kompliziert ist. Genau darüber hat unsere Mitgründerin Katia Lübbert im Podcast „Happy Bootstrapping“ mit Andreas Lehr gesprochen. Ein ehrliches Gespräch darüber, wie wir Bestattungen transparent, digital und menschlich gestalten und welche Herausforderungen uns dabei begegnen.

Zwei Gründer ohne Bestatter-Vergangenheit – warum das ein Vorteil sein kann

Manuel Kaiser hat Memovida im Frühjahr 2024 gegründet. Ende 2024 ist Katia Lübbert als Mitgründerin und CMO dazugestoßen – nach über 20 Jahren im Markenaufbau für internationale Unternehmen. Beide kommen nicht aus dem Bestattungswesen.

Genau das nutzen wir als Stärke: Wir stellen Fragen, die in der Branche lange niemand gestellt hat. Unsere Überzeugung ist, dass der Markt reif ist für mehr Transparenz und für die Möglichkeit, vieles digital zu regeln – ohne dass die persönliche Begleitung verloren geht.

Festpreis statt Preisliste mit Sternchen

Wir bieten Bestattungen bundesweit zum Festpreis an, verständlich erklärt und online buchbar. Im Podcast nennt Katia dafür ein konkretes Beispiel: eine Feuerbestattung in Berlin für 2.550 Euro - egal ob tagsüber oder nachts abgeholt wird oder wie viel Zeit bis zur Beisetzung vergeht. Alle Behördengänge und die Schmuckurne für die Beisetzung sind auch mit dabei.

Begonnen hat alles klein - typisch für ein Startup mit einem Co-Working Space in Berlin Kreuuzberg. Schnell war aber klar, dass wir uns für Memovida ein Ladenlokal wünschen, in dem unsere Kunden sich gut aufgehoben fühlen. So kam der Umzug in den Prenzlauer Berg.  Innerhalb eines Jahres ist Memovida inzwischen  auf sechs Standorte in ganz Deutschland gewachsen und betreut heute rund 100 Familien pro Monat. Aus dem ersten Arbeitsplatz im Co-Working-Space ist ein eigenes Ladenlokal in der Kollwitzstraße in Berlin-Prenzlauer Berg geworden – ein offener, warm gestalteter Ort.

Der wichtigste Weg zu den Menschen, die uns suchen, führt dabei über das Internet: Wer online nach einem Bestatter sucht, soll uns finden – und sofort verstehen, wie wir arbeiten.

Was sich nicht planen lässt

Im Gespräch bleibt Katia ehrlich: Der Bedarf an Bestattungen lässt sich nicht vorhersehen, und manche Behörde arbeitet bis heute am liebsten per Fax. Eine Bestattung ist außerdem nichts, was man lange im Voraus plant – entweder man braucht sie gerade, oder eben nicht.

Worüber Katia außerdem spricht

Warum der Quereinstieg ein Vorteil sein kann, wie aus dem Thema Vorsorge eine langfristige Begleitung wird und was es bedeutet, eine sensible Branche neu und menschlich zu denken.

„Wir müssen zeigen, wer wir sind und wer einen auf dem Weg, den man nun gehen muss begleiten wird“ – Katia Lübbert im Podcast

Memovida im Podcast „Happy Bootstrapping“ – jetzt reinhören

Das ganze Gespräch mit Katia Lübbert gibt es in Folge 175 von „Happy Bootstrapping“ mit Andreas Lehr. Ein offenes Gespräch über Transparenz, Digitalisierung und einen menschlichen Umgang mit dem Abschied.

🎧 Zur Podcast-Folge (Happy Bootstrapping, Folge 175)

💬 „Bestattung darf transparent, digital und menschlich sein.“