Nordfriedhof an der Kölnstraße (53117 Bonn) liegt zwischen den Stadtteilen Auerberg, Buschdorf und Tannenbusch und ist mit 22 Hektar der größte Friedhof der Stadt. Er entstand ab 1884 als Nachfolger des Alten Friedhofs, wurde als Parkfriedhof geplant und steht teilweise unter Denkmalschutz. Seit 1988 gibt es ein Feld für anonyme Urnenbeisetzungen, seit 1990 ein muslimisches Gräberfeld und seit 2003 das Sterntalerfeld für Sternenkinder; außerdem kann hier auf einem Aschenfeld Totenasche im Beisein der Angehörigen verstreut werden. Mehr auf unserer Seite zum Nordfriedhof Bonn.
Südfriedhof (Servatiusstraße 13, 53129 Bonn) liegt zwischen Friesdorf und Dottendorf und ist mit 15,2 Hektar der zweitgrößte Friedhof Bonns. Er wurde 1912 eröffnet und mehrfach erweitert; Zypressen, Zedern und Hainbuchenbögen prägen den streng geometrisch angelegten Friedhof, der teilweise unter Denkmalschutz steht. Hier sind unter anderem Annemarie Renger, Erich Ollenhauer und Haribo-Gründer Hans Riegel beigesetzt.
Zentralfriedhof Bad Godesberg (Gotenstraße 130, 53175 Bonn) im Ortsteil Plittersdorf ist mit 11,4 Hektar die größte Friedhofsanlage in Bad Godesberg. Friedhofshalle, Kapelle und Pförtnerhaus entwarf der Architekt Willy Mahs; sie wurden 1929 errichtet. Neben pflegefreien Urnenreihengräbern gibt es ein anonymes Grabfeld, ein Aschenfeld, Kolumbarien für bis zu vier Urnen und den 2011 eröffneten Memoriam-Garten mit gepflegten Gemeinschaftsanlagen. Mehr auf unserer Seite zum Zentralfriedhof Bonn.
Friedhof Poppelsdorf (Servitenweg, 53127 Bonn) am nördlichen Fuß des Kreuzberges gehört neben dem Alten Friedhof zu den ältesten noch genutzten Friedhöfen Bonns; er wurde ab 1798 angelegt und 1800 eingeweiht. Die Hanglage, der alte Baumbestand, der 1907 angelegte Urnenhain und die 1928 errichtete Friedhofskapelle prägen die 12,65 Hektar große, größtenteils denkmalgeschützte Anlage. Hier ruhen unter anderem der Chemiker August Kekulé und der Fabrikant Friedrich Soennecken.
Friedhof Beuel Platanenweg (Platanenweg, 53225 Bonn) entstand 1907 auf einer ehemaligen Kiesgrube und ist 5,85 Hektar groß. Hohe Bäume geben dem Friedhof einen waldartigen Charakter; im neuen Teil steht die Friedhofskapelle von 1971. Bekannt sind die aufwendig gestalteten Gräber von Sinti und Roma im südöstlichen Teil.
Die städtischen Friedhöfe in Bonn sind von März bis Oktober von 7:30 bis 20 Uhr und von November bis Februar von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Einen Überblick über alle 40 kommunalen Friedhöfe bietet die Friedhofsseite der Stadt Bonn.