Wie läuft eine Baumbestattung in Pockau-Lengefeld ab?
Einer Baumbestattung geht immer eine Einäscherung voraus, denn im Bestattungswald werden ausschließlich Urnen beigesetzt. In Sachsen darf eine Bestattung frühestens 48 Stunden nach dem Tod erfolgen, die Einäscherung muss innerhalb von acht Tagen stattfinden. Vor jeder Einäscherung ist zudem eine zweite ärztliche Leichenschau vorgeschrieben. Anschließend stimmen wir den Beisetzungstermin mit der Verwaltung des gewählten Bestattungswaldes ab und bringen die Urne an den Ort der Beisetzung.
Den Platz im Wald können Sie gemeinsam mit der Waldverwaltung aussuchen, auf Wunsch auch schon zu Lebzeiten. Im RuheForst Olbernhau wählen Sie zum Beispiel zwischen einem GemeinschaftsBiotop, in dem Sie sich einen Baum mit anderen teilen, und einem FamilienBiotop für mehrere Personen. Eine kleine Namenstafel am Baum kann an die verstorbene Person erinnern.
Die Trauerfeier findet meist an einem Andachtsplatz im Wald oder direkt am Baum statt, mit persönlichen Worten, Musik oder einer kleinen Blumengabe aus Wiesenblumen. Danach übernimmt die Natur die Grabgestaltung: Grabsteine, Kerzen oder künstlicher Grabschmuck sind im Bestattungswald nicht vorgesehen, eine Grabpflege durch die Angehörigen entfällt.