Ablauf einer Feuerbestattung in Fulda
Eine Feuerbestattung beginnt üblicherweise mit einer Trauerfeier, die je nach Wunsch der Angehörigen vor der Einäscherung am Sarg oder im Anschluss mit der Urne stattfindet. Die Zeremonie kann in einer Friedhofskapelle, in einer Kirche oder an einem anderen Ort abgehalten werden, der für die verstorbene Person eine besondere Bedeutung hatte. Musik, persönliche Worte und symbolische Gesten wie das Aufstellen von Kerzen geben der Feier eine würdevolle Atmosphäre.
In Deutschland schreibt das Bestattungsrecht vor, dass eine Einäscherung stets im Sarg erfolgt. In Hessen ist eine Bestattung frühestens 48 Stunden nach dem Tod erlaubt; seit der Reform des Friedhofs- und Bestattungsgesetzes 2025 gilt eine Höchstfrist von zehn Tagen. Vor jeder Einäscherung ist zudem eine zweite ärztliche Leichenschau vorgeschrieben. Diese Formalitäten übernehmen wir für Sie.
Nach der Einäscherung wird die Asche in eine Urne gefüllt und auf einem Friedhof, in einem Kolumbarium oder in einem Bestattungswald beigesetzt. Da in Hessen weiterhin die Friedhofspflicht gilt, darf die Urne nicht zu Hause aufbewahrt und die Asche nicht frei verstreut werden. Auch die Urnenbeisetzung kann mit persönlichen Worten, Gedichten oder religiösen Elementen gestaltet werden.