Ablauf einer Feuerbestattung in Hannover
Eine Feuerbestattung beginnt in der Regel mit einer Trauerfeier, die entweder vor der Einäscherung am Sarg oder danach mit der Urne stattfindet. Sie kann in einer Friedhofskapelle, einer Kirche oder einem frei gewählten Raum abgehalten werden. Musik, persönliche Worte und Gesten wie das Entzünden von Kerzen oder das Niederlegen von Blumen geben dem Abschied eine persönliche Note.
In Deutschland erfolgt die Einäscherung immer in einem Sarg, auch wenn die Trauerfeier erst danach stattfindet. In Niedersachsen ist eine Bestattung frühestens 48 Stunden nach dem Tod erlaubt; die verstorbene Person soll innerhalb von acht Tagen bestattet oder eingeäschert werden. Vor jeder Einäscherung ist eine zweite ärztliche Leichenschau vorgeschrieben. Diese Formalitäten übernehmen wir für Sie.
Nach der Einäscherung wird die Asche in einer Urne gesammelt. In Niedersachsen soll die Urne innerhalb eines Monats beigesetzt werden; es gilt die Friedhofspflicht, die Urne darf also nicht zu Hause aufbewahrt werden. Erlaubt sind Urnengräber auf Friedhöfen, Beisetzungen in zugelassenen Bestattungswäldern und Seebestattungen. Auch die Urnenbeisetzung kann mit Gebeten, Gedichten oder persönlichen Worten gestaltet werden.