Ablauf einer Feuerbestattung in Landau in der Pfalz
Eine Feuerbestattung beginnt meist mit einer Trauerfeier, entweder mit dem Sarg vor der Einäscherung oder mit der Urne danach. Die Zeremonie findet häufig in einer Friedhofskapelle oder an einem anderen gewählten Ort statt. Musik, persönliche Worte, Kerzen oder Blumen verleihen der Abschiedsfeier eine persönliche Atmosphäre.
In Deutschland wird die verstorbene Person immer in einem Sarg eingeäschert, auch wenn die Trauerfeier erst danach stattfindet. Vor jeder Einäscherung schreibt das rheinland-pfälzische Bestattungsgesetz eine zweite Leichenschau vor, die bestätigen soll, dass kein Hinweis auf einen nicht natürlichen Tod übersehen wurde.
Nach der Einäscherung wird die Asche in einer verschlossenen Urne aufbewahrt und in einem Urnengrab, einem Kolumbarium oder einem Bestattungswald beigesetzt. Hat die verstorbene Person es zu Lebzeiten in einer schriftlichen Totenfürsorgeverfügung bestimmt, ist in Rheinland-Pfalz seit September 2025 auch die Aufbewahrung der Urne zu Hause, das Ausbringen der Asche auf einem privaten Grundstück oder eine Flussbestattung im Rhein möglich. Häufig begleitet eine weitere Gedenkzeremonie die Urnenbeisetzung.