Friedhofsgebühren
Baden-Württemberg
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Heubach, Ostalbkreis
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Friedhofsgebühren Heubach: Neue Satzung ab 1. August 2026

Ab dem 1. August 2026 gilt in Heubach eine neue Friedhofssatzung mit aktualisierter Gebührenordnung. Für Familien im Ostalbkreis ist vor allem wichtig, dass der Gemeinderat die Grabnutzungsgebühren künftig mit 85 Prozent Kostendeckung ansetzen will und zugleich Einsparungen im Friedhofsbereich für 2027 anstrebt.

Veröffentlicht am
August 7, 2026
Lesezeit: 4 Min.

Neue Friedhofsgebühren in Heubach gelten seit dem 1. August 2026

Die Friedhofsgebühren in Heubach haben sich mit einer neuen Satzung verändert. Der Gemeinderat beschloss am 21. Juli 2026 einstimmig die Neufassung der Friedhofssatzung einschließlich der neuen Gebührenordnung. Sie gilt seit dem 1. August 2026. Heubach liegt im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.

Für Angehörige bedeutet die Neuregelung vor allem: Die Gebühren sollten bei einer anstehenden Bestattung oder bei einer Vorsorge nicht mehr allein anhand älterer Unterlagen kalkuliert werden. Entscheidend sind die aktuelle Grabart, die Nutzungsdauer und mögliche Verlängerungen.

Was der Gemeinderat bei den Friedhofsgebühren beschlossen hat

85 Prozent Kostendeckung bei Grabnutzungsgebühren

Bei den Grabnutzungsgebühren hat sich der Gemeinderat für einen Kostendeckungsgrad von 85 Prozent entschieden. Damit sollen die Gebühren 85 Prozent der zugrunde gelegten Kosten im Bereich der Grabnutzung abdecken. Der Beschluss weicht vom Verwaltungsvorschlag ab; im Bericht zur Sitzung vom 23. Juni 2026 wird dieser mit 95 Prozent wiedergegeben.

Wichtig ist die Einordnung: Der Kostendeckungsgrad von 85 Prozent ist keine pauschale Preisreduzierung um 15 Prozent. Er beschreibt vielmehr, welchen Anteil der Friedhofskosten die Stadt über Gebühren finanzieren möchte. Die tatsächlich zu zahlende Summe hängt weiterhin von der gewählten Grabart und den in der Gebührenordnung festgelegten Leistungen ab.

Einsparziel von zehn Prozent für 2027

Zusätzlich verfolgt die Stadt das Ziel, im Jahr 2027 zehn Prozent der Gesamtkosten im Friedhofsbereich einzusparen. Im Juni-Bericht wurden die Friedhofskosten mit rund 320.000 Euro angegeben. Das Sparziel betrifft die Kostenstruktur der Stadt und bedeutet nicht automatisch, dass einzelne Gebühren im Jahr 2027 um zehn Prozent sinken.

Für Familien ist deshalb eine klare schriftliche Kostenaufstellung besonders hilfreich. Sie sollte zwischen kommunalen Friedhofsgebühren, Leistungen des Bestattungsunternehmens und weiteren Ausgaben wie Trauerfeier, Blumenschmuck oder Drucksachen unterscheiden.

Welche Änderungen bei Grabnutzung und Ruhezeiten wichtig sind

Mit der Neukalkulation wurden nach Angaben der Stadt auch die Nutzungs- und Ruhezeiten vereinheitlicht. Für Särge ist eine Dauer von 25 Jahren vorgesehen, für Urnen 15 Jahre. Der Sitzungsbericht nennt außerdem Veränderungen bei den Grabnutzungsgebühren, die teilweise erheblich gestiegen seien. Als Gründe werden unter anderem Kostensteigerungen seit 2021 und ein Rückgang der abrechenbaren Verlängerungsjahre genannt.

Eine praktische Frage aus der Sitzung betraf die Beisetzung einer zweiten Urne in einem Familienurnengrab. Nach Auskunft der Stadt wird die Gesamtgebühr erneut fällig, wenn die Nutzungszeit von 15 Jahren abgelaufen ist. Erfolgt die Verlängerung vorher, werden die Kosten anteilig berechnet. Für konkrete Fälle sollten Angehörige die zuständige Stelle der Stadt nach der jeweils geltenden Berechnung fragen.

Warum aktuelle Gebührenbescheide wichtig sind

Bei der Recherche war auf der städtischen Ortsrechtsseite weiterhin die Friedhofssatzung mit Friedhofsordnung und Bestattungsgebühren vom 23. Juni 2021 aufgeführt. Diese Fassung wurde dort mit dem Datum 9. August 2021 gelistet. Die neuen Einzelbeträge der seit dem 1. August 2026 geltenden Gebührenordnung waren im öffentlich zugänglichen Sitzungsbericht nicht enthalten.

Daher sollten Familien ältere Tabellen und frühere Gebührenangaben nicht ungeprüft übernehmen. Sinnvoll ist es, sich vor der Beauftragung eine aktuelle Gebührenauskunft der Stadt Heubach geben zu lassen. Bei einer Vorsorge kann die gewünschte Grabart bereits festgehalten und mit den übrigen Bestattungskosten in einer übersichtlichen Planung verbunden werden.

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Quellen

Fragen & Antworten

Ab wann gelten die neuen Friedhofsgebühren in Heubach?

Was bedeutet der Kostendeckungsgrad von 85 Prozent?

Welche Nutzungszeiten gelten in Heubach?

Sinkenden die Friedhofsgebühren 2027 automatisch um zehn Prozent?

Wo erhalten Angehörige die aktuellen Einzelbeträge?

Wie lassen sich Friedhofsgebühren in die Vorsorge einplanen?