Trauerkarte schreiben: einfühlsame Worte, die wirklich trösten

Von Manuel Kaiser
May 28, 2026

Das Wichtigste auf einen Blick

Eine Trauerkarte zu schreiben fällt fast allen schwer. Mit einer klaren Struktur gelingt es trotzdem: eine persönliche Anrede, ein ehrlicher Einstieg, eine konkrete Erinnerung oder ein Ausdruck von Mitgefühl und ein warmer Schlussgruß. Wichtiger als perfekte Formulierungen ist, dass die Worte ehrlich sind und von Ihnen kommen.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine Trauerkarte schreiben, die zu Ihnen und zu den Hinterbliebenen passt. Mit modernen Formulierungen, fertigen Texten und Beispielen für unterschiedliche Beziehungen, kurzen Vorlagen zum Übernehmen und – wenn die Karte nicht reicht – einem Muster für ein ausführlicheres Kondolenzschreiben.

Was ist eine Trauerkarte?

Eine Trauerkarte – auch Beileidskarte oder Kondolenzkarte genannt – ist eine meist handschriftliche Karte, mit der Sie Hinterbliebenen nach einem Todesfall Ihre Anteilnahme ausdrücken. Sie ersetzt kein Gespräch und kein persönliches Beisein, aber sie zeigt klar: Ich denke an Sie.

Die Trauerkarte ist kurz und in wenigen persönlichen Sätzen verfasst. Brauchen Sie mehr Raum für Erinnerungen oder eine ausführlichere Anteilnahme, eignet sich ein Kondolenzschreiben in Briefform – dazu finden Sie weiter unten einen eigenen Abschnitt mit Aufbau und Beispiel.

Wann schreibt man eine Trauerkarte?

Sobald Sie von einem Trauerfall erfahren. Eine Trauerkarte sollte zeitnah eintreffen, idealerweise innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen nach der Todesnachricht. So zeigt sie den Angehörigen, dass Sie an sie denken – gerade in den ruhigeren Tagen nach der ersten Organisationsphase.

Falls Sie zu spät davon erfahren oder gezögert haben: Auch eine verspätete Trauerkarte, die Wochen später eintrifft, ist kein Fehler. Die ersten Phasen der Trauer sind oft die lautesten – was an Beistand fehlt, kommt für viele Angehörige erst danach. Eine spätere Karte kann genauso viel bedeuten. Benennen Sie die Verzögerung ruhig in einem Satz, ohne sich übermäßig zu entschuldigen.

Persönlich übergeben oder per Post? Beides ist passend. Nehmen Sie an der Trauerfeier teil, können Sie die Karte vorher oder direkt im Anschluss überreichen. Wohnen Sie weiter entfernt oder kennen die Angehörigen weniger gut, ist der Postweg höflicher und unaufdringlicher.

Aufbau einer Trauerkarte: die 5 Bausteine

Trauerkarte mit Olivenzweig-Illustration und dem Schriftzug „In liebevollem Gedenken"

Wenn Sie unsicher sind, woraus eine Trauerkarte bestehen soll, hilft eine schlichte Struktur. Diese fünf Bausteine reichen für nahezu jede Situation – Sie können sie nach Bedarf kürzen oder ausführen.

1. Die Anrede

Die Anrede richtet sich nach Ihrer Beziehung zu den Hinterbliebenen. Bei enger Vertrautheit schreiben Sie persönlich, bei losen oder beruflichen Kontakten förmlich.

„Liebe Anna, lieber Peter,“

„Sehr geehrte Familie Schmidt,“

Adressiert wird in der Regel die Person, die dem Verstorbenen am nächsten stand – Ehepartner, Kind oder Mutter – und/oder die ganze Familie. Die früher übliche Anschrift „An das Trauerhaus“ wird heute nicht mehr verwendet.

2. Der Einstieg: die ersten Worte finden

Der erste Satz ist oft der schwerste. Eine bewährte Methode: Benennen Sie ehrlich, wie Sie vom Todesfall erfahren haben und wie es Ihnen damit geht. Das wirkt nahbar und nimmt Ihnen den Druck, sofort etwas Bedeutsames sagen zu müssen.

„Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod Ihrer Mutter erfahren.“

„Die Nachricht hat mich tief getroffen, ich kann es kaum fassen.“

„Es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden – aber ich möchte Ihnen sagen, dass ich an Sie denke.“

Das Wort „Tod“ zu vermeiden ist kein Zeichen von Rücksicht, sondern oft ein Ausweichen. Den Namen der verstorbenen Person zu nennen wirkt dagegen warm und respektvoll.

3. Eine Erinnerung oder ein konkreter Gedanke

Das Herzstück der Karte. Wenn Sie die verstorbene Person kannten, ist eine kleine, konkrete Erinnerung das Wertvollste, was Sie schreiben können – viel mehr als jeder allgemeine Spruch.

„Ich denke gerade an unsere Spaziergänge im Park. Ihr Vater hat mir damals so viel über die Bäume hier erzählt.“

„Was ich an Anna besonders mochte, war ihre Art zu lachen – laut und ohne sich zu schonen.“

Kannten Sie den Verstorbenen kaum, ist das kein Hindernis. Formulieren Sie dann einen Gedanken an die Angehörigen statt an die verstorbene Person. Wem das Schreiben grundsätzlich schwerfällt, dem kann auch kreatives Schreiben in der Trauer helfen, die eigenen Worte zu finden.

4. Mitgefühl ausdrücken und Unterstützung anbieten

Hier zeigen Sie, dass Sie an die Hinterbliebenen denken. Halten Sie es kurz und ehrlich. Lange Beileidsfloskeln ermüden – ein konkreter Satz ist stärker.

„Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt Ihnen und Ihrer Familie.“

„Wir denken an Euch.“

Wenn Sie konkret helfen können, schreiben Sie das auch konkret: „Wenn Du in den nächsten Wochen jemanden zum Reden brauchst – ich bin da.“ Allgemeine Angebote wie „Melde Dich, wenn ich etwas tun kann“ sind gut gemeint, werden aber selten eingelöst. Konkrete Vorschläge schon eher.

5. Der Abschiedsgruß

Zum Abschluss reicht eine kurze Formel, gefolgt von Ihrer handschriftlichen Unterschrift. Je nach Nähe und Anlass:

„In stiller Anteilnahme“

„Mit aufrichtigem Mitgefühl“

„In Gedanken bei Ihnen / bei Euch“

„Von Herzen verbunden“

Für sehr persönliche Beziehungen passt auch ein schlichtes „In Liebe“ oder „Ich bin bei Dir“.

Trauerkarte modern schreiben: Sprache, die heute trägt

Trauerkarte mit Gräsern und Friedenstaube sowie dem Trauerspruch „Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten"

Viele Vorlagen klingen wie aus den Siebzigern – „auf der letzten Reise“, „der Heimgegangene“, „nach langem, schwerem Leiden“. Solche Formulierungen wirken eher distanziert als würdevoll. Eine moderne Trauerkarte schreibt einfacher, klarer und persönlicher.

Drei Hinweise für einen zeitgemäßen Ton:

  • Schreiben Sie, wie Sie sprechen. Kurze, ehrliche Sätze wirken näher als feierliche Wendungen.
  • Nennen Sie die verstorbene Person beim Namen, statt von „dem Verstorbenen“ zu sprechen.
  • Eine konkrete Erinnerung schlägt jeden geliehenen Spruch. Lieber ein echtes Detail als ein perfektes Zitat.

Wenn Sie dennoch einen passenden Vers suchen, finden Sie in unserer Sammlung Trauersprüche für die Trauerkarte weltliche und religiöse Verse zum Übernehmen – am stärksten wirkt ein Spruch, wenn Sie ihn mit einem eigenen Satz ergänzen.

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Trauerkarte schreiben: Beispiele, Texte und Vorlagen nach Beziehung

Beileidskarte mit zarten Magnolienblüten und dem Schriftzug „Mit aufrichtiger Anteilnahme"

Je nach Beziehung zur verstorbenen Person und zu den Hinterbliebenen fällt eine Trauerkarte anders aus. Die folgenden Texte und Vorlagen sind als Ausgangspunkt zum Übernehmen gedacht – passen Sie Namen, Anrede und ein persönliches Detail an, damit die Karte zu Ihnen passt.

Kurze Trauerkarte: wenige Worte, die genügen

Manchmal sind wenige, ehrliche Worte am stärksten. Eine kurze Trauerkarte ist immer angemessen – besonders, wenn Sie die Familie nicht eng kennen.

„Wir sind in Gedanken bei Ihnen und wünschen Ihnen viel Kraft in diesen Tagen. In stiller Anteilnahme, Familie Berger“

„In tiefer Verbundenheit denke ich an Sie und Ihre Familie. Mein aufrichtiges Mitgefühl.“

„Worte reichen nicht – aber ich möchte, dass Sie wissen: Ich denke an Sie.“

Persönliche Trauerkarte für nahe Angehörige und Freunde

Wenn Sie die Familie gut kennen, dürfen Sie persönlich und warm schreiben. Eine gemeinsame Erinnerung macht die Karte unverwechselbar.

„Liebe Sabine, ich kann kaum glauben, dass Thomas nicht mehr da ist. Ich denke an die vielen Abende auf eurer Terrasse, an sein Lachen, an seine ruhige Art. Ich bin für Dich da – jederzeit. In Liebe, Maria“

„Liebe Familie, der Verlust Eurer Mutter macht uns sehr traurig. Sie war ein herzlicher Mensch, den wir nicht vergessen werden. Wir umarmen Euch in Gedanken.“

Trauerkarte für einen Nachbarn

Bei Nachbarn ist ein freundlicher, etwas zurückhaltender Ton passend – herzlich, aber ohne sich aufzudrängen.

„Liebe Familie Wagner, mit Bedauern haben wir vom Tod Ihres Mannes erfahren. Wir haben ihn als freundlichen und hilfsbereiten Nachbarn in Erinnerung. Unser Mitgefühl ist bei Ihnen. Ihre Nachbarn aus Nummer 12“

„Wir denken in diesen Tagen an Sie. Sollten Sie etwas brauchen – wir sind gleich nebenan.“

Trauerkarte für Kollegen oder beruflich

Im beruflichen Umfeld wählen Sie eine förmliche Anrede und einen sachlich-warmen Ton. Im Namen eines Teams schreibt meist eine Person stellvertretend.

„Sehr geehrte Frau Klein, wir haben mit Bestürzung vom Tod Ihres Vaters erfahren. Im Namen des gesamten Teams sprechen wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid aus und wünschen Ihnen viel Kraft.“

„Mit Anteilnahme nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Kollegen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“

Trauerkarte für entfernte Bekannte

Kennen Sie die Hinterbliebenen oder die verstorbene Person nur flüchtig, genügt eine schlichte, aufrichtige Karte. Sie müssen keine Nähe vortäuschen, die nicht da ist.

„Mit aufrichtiger Anteilnahme habe ich vom Verlust erfahren. Auch wenn wir uns nur selten begegnet sind, möchte ich Ihnen mein Mitgefühl aussprechen.“

Wenn ein älterer Mensch verstorben ist

Auch nach einem langen, erfüllten Leben ist der Abschied schmerzlich – „er war ja schon alt“ ist kein Trost. Würdigen Sie das gelebte Leben, statt den Verlust kleinzureden.

„Ihre Mutter hat ein langes, reiches Leben geführt und für viele Menschen viel bedeutet. Das macht den Abschied nicht leichter. Wir denken an Sie und an alles, was bleibt.“

„Ein erfülltes Leben geht zu Ende und hinterlässt dennoch eine große Lücke. In stiller Anteilnahme.“

Was schreibt man auf den Umschlag – und wie übergibt man die Karte?

Auf den Umschlag gehört die übliche Anschrift der Hinterbliebenen, ohne besondere Zusätze. Verzichten Sie auf Vermerke wie „Trauerfall“. Geben Sie die Karte persönlich ab, reicht der Familienname.

Üblich ist es, die Karte vor oder bei der Trauerfeier zu überreichen oder per Post zu schicken. Bei einer Beisetzung legen viele Menschen die Karte zu den Blumengebinden oder geben sie am Eingang ab.

Statt Blumen: Geld oder Spende in der Trauerkarte

Wird in der Todesanzeige „statt Blumen“ um eine Spende gebeten, halten Sie sich daran – das ist der ausdrückliche Wunsch der Familie. Eine kurze, taktvolle Notiz in der Karte genügt. Diese Formulierungen können Sie übernehmen:

„Im Sinne von Herrn Krause haben wir an den Hospizverein gespendet, statt Blumen zu schicken.“

„Anstelle von Blumen möchten wir Ihrem Wunsch folgen und haben an die genannte Organisation gedacht.“

Möchten Sie den Hinterbliebenen direkt einen Geldbetrag zukommen lassen oder etwas zum Blumenschmuck beilegen, ist Zurückhaltung wichtig. Legen Sie den Betrag unauffällig bei und erwähnen Sie ihn in der Karte nur knapp und feinfühlig:

„Wir möchten einen kleinen Beitrag zum Blumenschmuck beilegen – in liebevollem Gedenken an Ihre Mutter.“

„Bitte verwenden Sie die beigelegte Spende ganz nach Ihrem Ermessen, im Sinne von Thomas.“

In vielen Regionen ist es unüblich, Bargeld ohne Anlass beizulegen. Folgen Sie im Zweifel dem Wunsch aus der Anzeige – das ist immer der sicherste Weg.

Unsere Standorte

Wir sind im Ernstfall für Sie 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag telefonisch erreichbar. Unsere Bestattungsleistungen bieten wir deutschlandweit an, mit Hauptsitz in Berlin:

Kondolenzschreiben: Muster und Aufbau für den längeren Brief

Standen Sie der verstorbenen Person oder der Familie nahe, möchten Sie manchmal mehr sagen, als auf eine Karte passt. Dann eignet sich ein Kondolenzschreiben – die ausführlichere, briefliche Form der Beileidsbekundung. Umgangssprachlich wird es auch Beileidsschreiben oder Kondolenzbrief genannt; das Wort „Kondolenz“ stammt vom lateinischen condolere, „mit jemandem mitfühlen“.

Trauerkarte mit Aquarell eines ruhigen Meeres bei Mondlicht und dem Schriftzug „Ruhe in Frieden"

Gerichtet wird das Schreiben an die nächsten Angehörigen – meist den Ehepartner, die Kinder oder die Familie als Ganzes („Liebe Familie Müller“). Im beruflichen Umfeld richtet es sich an die Hinterbliebenen privat, nicht an die Firma.

Aufbau eines Kondolenzschreibens in 7 Schritten

  1. Anrede – persönlich („Liebe Anna“) oder förmlich („Sehr geehrte Frau Müller“)
  2. Einleitung – Bezug zum Trauerfall: wie Sie davon erfahren haben
  3. Beileidsbekundung – das Mitgefühl in einem klaren Satz
  4. Würdigung der verstorbenen Person – eine Eigenschaft, ein Wesenszug
  5. Persönlicher Bezug – eine konkrete, gemeinsame Erinnerung
  6. Konkretes Unterstützungsangebot statt eines allgemeinen „melde dich“
  7. Grußformel mit handschriftlicher Unterschrift

Privates Kondolenzschreiben: Muster

Ein privates Kondolenzschreiben darf warm und persönlich sein. Dieses Muster können Sie als Vorlage nehmen und mit eigenen Erinnerungen füllen:

„Liebe Frau Berger, mit großer Bestürzung habe ich vom Tod Ihres Mannes erfahren. Die Nachricht hat mich tief getroffen – ich kann kaum glauben, dass Thomas nicht mehr da ist. Ich werde seine ruhige, herzliche Art nicht vergessen, besonders die Sommerabende auf Ihrer Terrasse, an denen er von seinen Reisen erzählt hat. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt Ihnen und Ihrer Familie. Ich rufe Sie in der nächsten Woche an, um zu hören, wie es Ihnen geht – und bin auch sonst jederzeit für Sie da. In stiller Verbundenheit, Maria Lang“

Förmliches Kondolenzschreiben für Kollegen oder Mitarbeiter: Muster

Im Namen eines Teams oder Unternehmens schreiben Sie sachlich-warm und richten das Schreiben an die Familie des verstorbenen Kollegen:

„Sehr geehrte Frau Klein, mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod Ihres Mannes und unseres geschätzten Kollegen erfahren. Im Namen des gesamten Teams sprechen wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid aus. Wir haben ihn als verlässlichen, herzlichen Menschen erlebt, der vielen von uns zur Seite stand. Sein Andenken werden wir in Ehren halten. Unsere Gedanken sind bei Ihnen und Ihrer Familie. Sollten wir Sie in irgendeiner Weise unterstützen können, sind wir gerne für Sie da. Mit aufrichtigem Mitgefühl, [Name], im Namen von [Unternehmen]“

Passende Formulierungen für Beileid und Anteilnahme

Wenn Ihnen die richtigen Worte fehlen, helfen diese bewährten Formulierungen – persönlich oder förmlich, je nach Beziehung:

  • Persönlich: „Ich teile Ihren Schmerz.“ · „In Gedanken bin ich bei Ihnen und Ihrer Familie.“ · „Du trauerst nicht allein.“
  • Förmlich: „Ich möchte Ihnen mein aufrichtiges Beileid aussprechen.“ · „Bitte nehmen Sie meine herzliche Anteilnahme entgegen.“ · „Unsere Gedanken sind bei Ihnen.“

Bei Memovida begleiten wir Sie über die Karte hinaus

Eine Trauerkarte ist oft der erste Schritt im Abschiednehmen. Wenn Sie zugleich vor der Aufgabe stehen, eine Bestattung zu organisieren, begleiten wir Sie als modernes, deutschlandweit tätiges Bestattungsunternehmen – mit transparenten Festpreisen und einer individuellen Begleitung. Wir sind Mitglied im Verband unabhängiger Bestatter und sieben Tage die Woche für Sie erreichbar.

Möchten Sie Ihre eigenen Wünsche für später festhalten, können Sie diese kostenlos in unserem Vorsorgeportal hinterlegen – ohne Druck und jederzeit änderbar. Und nach der Trauerfeier hilft Ihnen unser Ratgeber zur Danksagung nach einem Trauerfall mit Formulierungen für den Dank an alle, die Anteil genommen haben.

Häufige Fragen zum Trauerkarte schreiben

Was schreibt man in eine Trauerkarte?

In eine Trauerkarte gehören eine persönliche Anrede, ein ehrlicher Einstieg, ein Ausdruck des Mitgefühls und ein warmer Schlussgruß. Am stärksten wirkt eine konkrete Erinnerung an die verstorbene Person oder ein konkretes Unterstützungsangebot an die Hinterbliebenen. Verzichten Sie auf abgegriffene Floskeln und schreiben Sie in Ihren eigenen Worten.

Wie schreibe ich eine kurze Trauerkarte?

Eine kurze Trauerkarte braucht nur drei Elemente: Anrede, einen Satz Mitgefühl und einen Schlussgruß. Beispiel: „Liebe Familie Berger, wir sind in Gedanken bei Ihnen und wünschen Ihnen viel Kraft. In stiller Anteilnahme.“ Wenige ehrliche Worte sind immer angemessen – gerade, wenn Sie die Familie nicht eng kennen.

Was schreibt man auf den Umschlag einer Trauerkarte?

Auf den Umschlag kommt die normale Anschrift der Hinterbliebenen, ohne Zusätze wie „Trauerfall“. Übergeben Sie die Karte persönlich, genügt der Familienname. Bei der Trauerfeier können Sie die Karte am Eingang abgeben oder zu den Blumen legen.

Muss man eine Trauerkarte schreiben, wenn man zur Beerdigung geht?

Eine Pflicht gibt es nicht, aber es ist ein schöner Brauch. Viele überreichen die Karte bei der Trauerfeier oder schicken sie kurz davor oder danach. Wenn Sie unsicher über den Ablauf der Trauerfeier sind: Eine Karte ist immer willkommen und nie verkehrt.

Trauerkarte oder Kondolenzschreiben – was ist der Unterschied?

Eine Trauerkarte ist kurz und in wenigen Sätzen verfasst, ein Kondolenzschreiben ist ein ausführlicherer persönlicher Brief. Standen Sie der Familie oder der verstorbenen Person nahe und möchten mehr sagen, eignet sich das Schreiben. Für die meisten Situationen reicht eine einfühlsame Karte.

Welcher Trauerspruch passt in eine Trauerkarte?

Passend sind ruhige, schlichte Verse – weltlich oder religiös, je nach Familie. Ein Spruch wirkt am stärksten, wenn Sie ihn mit einem eigenen Satz ergänzen. Eine Auswahl finden Sie in unserer Sammlung Trauersprüche für Beileidskarten.

Was schreibt man, wenn man die verstorbene Person nicht kannte?

Dann richten Sie Ihre Worte an die Hinterbliebenen statt an die verstorbene Person. Ein Satz wie „Ich kann nur ahnen, wie sehr Ihr Vater Ihnen fehlen wird“ ist ehrlich und angemessen. Sie müssen keine Nähe vortäuschen, die nicht besteht.

Wie schreibt man ein Kondolenzschreiben für einen Kollegen?

Richten Sie das Schreiben an die Familie des Verstorbenen, nicht an die Firma, und wählen Sie eine förmliche Anrede. Sprechen Sie das Beileid im Namen des Teams aus, würdigen Sie die verstorbene Person in ein, zwei Sätzen und bieten Sie Unterstützung an. Ein vollständiges Muster für ein förmliches Kondolenzschreiben finden Sie weiter oben in diesem Ratgeber.

Wie viel Geld legt man in eine Trauerkarte?

Es gibt keinen festen Betrag – und in vielen Regionen ist Bargeld in der Karte unüblich. Bittet die Todesanzeige „statt Blumen“ um eine Spende, folgen Sie diesem Wunsch und vermerken es kurz in der Karte. Möchten Sie etwas zum Blumenschmuck beilegen, tun Sie das dezent und erwähnen es nur knapp und feinfühlig.

Kann man eine Trauerkarte verspätet schreiben?

Ja. Besser spät als gar nicht – die Trauer der Angehörigen endet nicht nach zwei Wochen. Eine verspätete Trauerkarte kann sogar besonders guttun, weil in den Wochen nach der Trauerfeier oft der Beistand fehlt. Benennen Sie die Verzögerung in einem Satz, ohne sich übermäßig zu entschuldigen.

Wir hoffen, dieser Ratgeber hilft Ihnen, die richtigen Worte zu finden. Wenn Sie darüber hinaus Unterstützung bei einem Trauerfall brauchen, sind wir für Sie da: Rufen Sie uns an – wir sind sieben Tage die Woche erreichbar – oder lassen Sie sich unverbindlich ein Angebot erstellen. Wir beraten Sie in Ruhe und besprechen alles Weitere ganz nach Ihren Wünschen.

Artikel von

Manuel Kaiser Gründer & Geschäftsführer

Manuel hat viele Jahre in der Dienstleistungsbranche gearbeitet, vor allem im Digitalbereich. Mit Memovida will er Bestattungen einfacher und transparenter machen. Sein Anspruch: ein Service, der die Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt – ohne komplizierte Abläufe, dafür mit echter Unterstützung in schwierigen Zeiten.

Was unsere Kunden über uns sagen

Google Bewertung Memovida

Der Service von Memovida war erstklassig: aufmerksam,
sachkundig und reaktionsschnell und berät ausländische Kunden zu
deutschen Gepflogenheiten. Die Mitarbeiter waren schnell erreichbar
und ich habe auf alle meine Fragen eine Antwort bekommen.
Herzlichen Dank insbesondere an Herrn Manuel Kaiser.

Pertti H.

Vielen Dank Frau Haan, ich war nicht in der Lage mich anderweitig um die Beisetzung meines geliebten Mannes zu kümmern. Was da alles auf einen hereinbricht und was man alles bewältigen muss. Plötzlich steht man ganz alleine da aber Dank von Frau Haan habe ich die schwerste Zeit in meinen Leben bewältigt. Die Trauerfeier war sehr emotional und Danke auch für Die Trauerrednerin. Auch mein Wusch nach der Ruhestätte wurde
erfüllt. Man kann ihnen gar nicht genug Danken so einfühlsam wie sie in dieser schweren Zeit für mich waren.
Alles liebe für Sie.
Mit freundlichen Gruß

Ursula Z.

In einer für mich schwierigen Phase war Ihr Unternehmen mit außerordentlichem Engagement,
absoluter Zuverlässigkeit sowie kompetenter Ausführung und exakter Einhaltung aller
getroffenen Zusagen für mich eine unverzichtbare Stütze und Hilfe.
Insbesondere möchte ich Ihnen, liebe Fr. Lübbert, für Ihre Empathie, die einfühlsame
Herzlichkeit, das Verständnis für jedes Detail und für alles was Sie für mich getan und
umgesetzt haben größten Dank und höchste Anerkennung aussprechen.
Sie waren einfach immer da!
Ihr Unternehmen wird mit der gelebten, konsequenten Kundenorientierung großen Erfolg
haben, dem können Sie sich sicher sein.

Reinhard W.

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