Die Stadt Alsfeld unterhält 14 Friedhöfe: in der Kernstadt Alsfeld sowie in Altenburg, Angenrod/Billertshausen, Eifa, Elbenrod, Eudorf, Fischbach, Heidelbach, Leusel, Schwabenrod/Münch-Leusel, Liederbach, Lingelbach, Berfa und Hattendorf. Zuständig ist die Friedhofsverwaltung im Fachbereich 2 (Bauen und Liegenschaften). Nach der Friedhofsordnung (gültig ab 1. Januar 2024) sind die Friedhöfe vom 1. April bis 30. September täglich von 7 bis 21 Uhr und vom 1. Oktober bis 31. März von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Trauerfeiern finden in der Friedhofskapelle, in den Leichenhallen oder am Grab statt und sollen nicht länger als 45 Minuten dauern.
Der Friedhof der Kernstadt Alsfeld bietet die größte Auswahl: Neben Reihen- und Wahlgrabstätten, Urnenreihen- und Urnenwahlgräbern gibt es hier Baumgrabstätten, Urnengemeinschaftsgräber an einer Steinsäule, Rasengräber, ein anonymes Urnengrabfeld und ein Sammelgrabfeld für Sternenkinder. Außerdem liegt hier der Memoriam-Garten, eine gärtnerbetreute Grabanlage mit Urnenwahl- und Urnenreihengräbern, die nur mit einem Dauergrabpflegevertrag der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen vergeben werden.
Auf dem Friedhof Altenburg sind neben Urnengemeinschaftsgräbern auch anonyme Urnenbeisetzungen möglich; ein anonymes Urnengrabfeld gibt es nur in Alsfeld und Altenburg. Die Beisetzung erfolgt dort durch das Friedhofspersonal ohne Beisein der Angehörigen.
Baumbestattungen in Gemeinschaftsbaumgrabstätten bietet die Stadt in Alsfeld, Angenrod/Billertshausen, Eifa, Elbenrod, Leusel, Liederbach und Eudorf an; das Nutzungsrecht gilt 25 Jahre, Anlage und Pflege übernimmt die Stadt, die Kennzeichnung erfolgt über Namenstafeln. Urnengemeinschaftsgräber gibt es in Alsfeld, Altenburg, Fischbach und Schwabenrod/Münch-Leusel.
Der Jüdische Friedhof Angenrod am nordwestlichen Ortsrand von Angenrod zählt laut dem Förderverein zur Geschichte des Judentums im Vogelsberg zu den ältesten jüdischen Begräbnisstätten im Vogelsberger Raum und dürfte bereits im 18. Jahrhundert bestanden haben.