Parkfriedhof Eichhof zählt zu den ältesten Friedhöfen in Kiel und gehört zu den Friedhöfen des Ev.-Luth. Kirchenkreises Altholstein. Unter hohen Bäumen in einer harmonischen Parkanlage gilt er als Gesamtkunstwerk von historischer, künstlerischer und ökologischer Bedeutung. Die Kapelle bietet Platz für bis zu 150 Trauergäste und ist in Verbindung mit einer kirchlichen Feier gebührenfrei; für kleinere Abschiede steht ein Abschiedsraum für bis zu 24 Personen zur Verfügung. Angeboten werden unter anderem Reihengräber, Gemeinschaftsgräber, Baumgräber und Gräber für Sternenkinder. Die Friedhofsverwaltung Altholstein sitzt in der Eichhofstraße 56, 24116 Kiel (montags und donnerstags von 8 bis 14 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr).
Direkt angrenzend liegen die städtischen Urnenfriedhöfe am Eichhof (Eichhofstraße 48 bis 50, 24116 Kiel, Stadtteil Schreventeich). Der Alte Urnenfriedhof entstand 1914 bis 1916 als Urnenhain im Zuge des Krematoriumsbaus und ist heute rund 7,4 Hektar groß; 1974 kam der 3,2 Hektar große Neue Urnenfriedhof hinzu. Teich, Pelikanbrunnen und eine Kirschbaumallee prägen die parkähnliche Anlage, für Urnenabschiede gibt es einen Abschiedsraum mit bis zu 30 Sitzplätzen. Der Friedhof ist durchgehend geöffnet.
Südfriedhof liegt mitten im gleichnamigen Stadtteil und wurde 1869 als erster Parkfriedhof Deutschlands eröffnet. Auf rund 13 Hektar führen Wege unter hohen Bäumen vorbei an Mausoleen, Grüften und Grabkunst. Die historische Kapelle bietet bis zu 160 Plätze und kann für kirchliche Trauerfeiern kostenlos genutzt werden; für Urnenabschiede gibt es einen Abschiedsraum mit 20 Sitzplätzen. Möglich sind unter anderem Reihen-, Wahl-, Gemeinschafts- und Baumgräber.
Friedhof Holtenau (Grimmstraße 39, 24159 Kiel) wurde 1899 eingeweiht, ist knapp vier Hektar groß und schließt unmittelbar an die Dankeskirche an, die für Trauerfeiern genutzt werden kann. Kissensteine am Hauptweg erinnern an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, ein Obelisk an die Toten des Zweiten Weltkriegs. Angeboten werden Reihen- und Gemeinschaftsgräber.
Friedhof Pries (Brammerkamp 14, 24159 Kiel) liegt im Stadtteil Pries-Friedrichsort und ist eng mit der Marine verbunden: Soldatengräber, überragt von einem großen Friedenskreuz, erinnern an die Opfer zweier Weltkriege. Auch hier gibt es Reihen- und Gemeinschaftsgräber.
Nordfriedhof (Westring 481, 24118 Kiel, Stadtteil Ravensberg) ist mit rund 16 Hektar der größte städtische Friedhof in Kiel. Er wurde 1878 als Garnisonsfriedhof eröffnet; seine rund 3.000 Soldatengräber und der 1952 angegliederte „Kiel War Cemetery“ für Gefallene aus dem Commonwealth spiegeln Kiels Geschichte als Marinestützpunkt wider. Die gelbe Backsteinkapelle aus dem Gründungsjahr bietet rund 80 Sitzplätze. Das Friedhofsbüro ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags zusätzlich von 15 bis 16 Uhr besetzt.