Die städtischen Friedhöfe werden von der Hansestadt Lüneburg betrieben. Sie sind, sofern an den Eingängen nichts anderes bekanntgegeben wird, täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.
Waldfriedhof im Stadtteil Kaltenmoor ist der größte Friedhof Lüneburgs. Er wurde 1961 in Betrieb genommen und hat sich vom ursprünglichen Heidecharakter zu einem naturnahen Waldfriedhof entwickelt. Die schlichte Kapelle von 1961 bietet einen würdigen Rahmen für Trauerfeiern; ihre Glocke stammt aus dem Jahr 1526 und hing ursprünglich am Lüneburger Rathaus. Neben Urnenwahlgräbern für bis zu vier Urnen gibt es Baumgräber im Rasen oder mit Staude, ein pflegefreies Gemeinschaftsgrab mit Namensnennung, Wiesengräber, ein anonymes Urnengrabfeld, ein Sternenkindergrab, muslimische Grabstätten sowie den Erinnerungsgarten mit gärtnerisch gepflegter Ruhegemeinschaft. Mehr dazu auf unserer Seite zum Waldfriedhof Lüneburg.
Michaelisfriedhof am Rande der Altstadt gehört zu den ältesten Friedhöfen der Stadt: Er wurde um 1650 angelegt, die ersten Beisetzungen fanden um 1651 statt. Die heutige Friedhofskapelle wurde 1791 als Begräbnishaus errichtet. Auf rund 5,1 Hektar liegen etwa 7.900 Grabstellen; die Anlage steht unter Denkmalschutz und hat einen alten Baumbestand mit zahlreichen historischen Grabmälern. In der Gemeinschaftsgrabanlage „Himmelsgarten“ steht die „Himmelsschaukel“ einer Lüneburger Künstlerin. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite zum Michaelisfriedhof.
Zentralfriedhof am südlichen Stadtrand ist geprägt von alten Baumalleen und eindrucksvollen Grabmalen. Er bietet unter anderem Urnenwahlgräber, Baumgräber, Wiesengräber und eine liebevoll gestaltete Grabstätte für Sternenkinder. Am Ewigkeitssonntag, dem 22. November 2026, steht der Leiter der Lüneburger Friedhöfe laut Ankündigung der Hansestadt auf dem Zentralfriedhof für Gespräche und Informationen zur Verfügung. Mehr auf unserer Seite zum Zentralfriedhof.
Nord-West-Friedhof am westlichen Stadtrand wurde 1922 als Begräbnisplatz der damaligen Heil- und Pflegeanstalt angelegt und gehört seit 1985 der Hansestadt Lüneburg. Ein Teil ist als Kriegsgräberstätte für Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ausgewiesen und wird seit 2024 neu gestaltet. Für Urnen gibt es hier unter anderem Urnenwahl-, Rasenwahl-, Wiesen- und Baumgräber. Details finden Sie auf unserer Seite zum Nord-West-Friedhof.
Friedhof Oedeme im gleichnamigen Ortsteil wurde im Januar 1971 erstmals genutzt und kam 1974 mit der Eingemeindung zur städtischen Friedhofsverwaltung. Der rund 1,5 Hektar große, ruhige Friedhof hat seinen dörflichen Charakter bewahrt und bietet unter anderem Urnenwahl-, Rasenwahl-, Wiesen- und Baumgräber.
Friedhof Häcklingen wurde am 5. August 1947 eröffnet und geht auf das Versprechen zweier Häcklinger Landwirte zurück, die ihn stifteten, nachdem ihre Söhne aus dem Krieg heimgekehrt waren. Seit 1974 gehört er zur Hansestadt Lüneburg, 1993 wurde er erweitert. Auf rund 1,5 Hektar gibt es neben klassischen Wahlgrabstätten auch Urnen-, Rasen-, Wiesen- und Baumgräber. Mehr auf unserer Seite zum Friedhof Häcklingen.
Die Friedhofsverwaltung der Hansestadt Lüneburg sitzt im Deutsch-Evern-Weg 49, 21337 Lüneburg (Tel. 04131 309-4100) und ist montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie montags bis donnerstags von 13 bis 15 Uhr erreichbar. Alle Informationen finden Sie auf der Website der Friedhöfe Lüneburg. Gern übernehmen wir die Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung für Sie.