Welche Leistungen sind enthalten?
Eine gute Sterbegeldversicherung deckt mehr ab als nur die reine Bestattungssumme. Folgende Leistungen gehören zu einem zeitgemäßen Tarif:
- Garantierte Versicherungssumme zwischen 3.000 € und 20.000 €
- Aufnahme ohne oder mit nur einfachen Gesundheitsfragen – wählbar nach Bedarf
- Doppelte Auszahlung bei Unfalltod, ohne Mehrbeitrag
- Kostenlose Mitversicherung der eigenen Kinder bis 3.000 € je Kind
- Psychologische Erstbetreuung und Familien-Schutzprogramm für die Hinterbliebenen
- Übernahme weltweiter Überführungskosten sowie Inflationsschutz für die Versicherungssumme
- Lebenslanger Schutz mit fairen, kalkulierbaren Beiträgen
Besonders die psychologische Erstbetreuung und der Inflationsschutz werden in der Praxis oft unterschätzt. Bestattungskosten steigen seit Jahren spürbar – eine starre Versicherungssumme verliert über zwanzig oder dreißig Jahre real an Wert. Ein dynamischer Tarif gleicht das aus.
Auszahlung im Todesfall: schnell und ohne Erbschein
Einer der wichtigsten praktischen Vorteile: Die Versicherungssumme wird direkt an die im Vertrag festgelegte Person ausgezahlt – ohne dass Hinterbliebene auf den Erbschein warten müssen. Das ist relevant, weil ein Erbschein in Deutschland mehrere Wochen bis Monate dauern kann.
In der Zwischenzeit fallen Rechnungen an: für den Bestatter, den Friedhof, die Trauerfeier oder das Krematorium. Mit der schnellen Auszahlung bleibt die Familie handlungsfähig. Wer trägt die Bestattungskosten? In unserem Ratgeber lesen Sie, wer die Bestattungskosten zahlt und welche Pflichten Angehörige haben.
Die bezugsberechtigte Person darf das Geld zweckfrei verwenden – sie ist nicht verpflichtet, es ausschließlich für die Beerdigung einzusetzen.
Alternativen zur Sterbegeldversicherung
Nicht für jede Lebenssituation ist diese Vorsorgeform die beste Lösung. Drei Alternativen lohnt es sich zu kennen.
Ein Sparplan auf einem separaten Konto – zum Beispiel Tagesgeld, Festgeld oder Banksparplan – ist transparent, flexibel und im Erfolgsfall renditestärker als eine Versicherung. Der Nachteil: Im Todesfall müssen Hinterbliebene zunächst den Erbschein vorlegen, bevor sie auf das Geld zugreifen können.
Ein Bestattungsvorsorgevertrag mit einem Bestattungsunternehmen sichert die konkrete Leistung – also die Bestattung selbst – schon zu Lebzeiten ab. Die Summe wird auf einem Treuhandkonto verwahrt und bleibt insolvenzgeschützt. In unserem Ratgeber lesen Sie, worauf Sie bei einem Bestattungsvorsorgevertrag achten sollten.
Für Menschen mit sehr geringem Einkommen gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Sozialbestattung. Auch hierzu beraten wir Sie ehrlich – ohne Druck und ohne Angst zu machen.
Bei Memovida: Vorsorge ehrlich gedacht
Als modernes Bestattungsunternehmen begleiten wir Familien jeden Tag bei der Frage, wie sich Bestattungskosten am besten regeln lassen. Wir verkaufen keine Versicherungen – aber wir kennen die Zahlen, die hinter jeder Bestattung stehen. Genau das macht eine ehrliche Einschätzung erst möglich.
Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen, in denen alle regulären Leistungen unseres Bestattungsunternehmens enthalten sind. Lediglich die Kosten für den Beisetzungsort fallen zusätzlich an. So können Sie realistisch einschätzen, welche Summe Sie über eine Police oder eine andere Vorsorgeform absichern sollten.
Wenn Sie Vorsorge umfassend regeln möchten, finden Sie auf unserer Seite zur Bestattungsvorsorge alle Optionen im Überblick – von der Wunsch- und Wertschätzungsregelung bis zur finanziellen Absicherung.








